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Grüße aus der Heimat

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"Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel zu früh gekommen. Und verstand sich schlecht aufs' Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt. Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an dein Wams. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst. Er nahm den Zauberknopf und drehte: und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals: Und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: Wenn wir doch schon allein wären... Wenn unser neues Haus fertig wäre... Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlen uns noch die Kinder und drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, dass das Leben an ihm vorbeisprang, und ehe er sich's versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett. Und merkte, dass er schlecht gewirtschaftet hatte. Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, dass auch das Warten des Lebens wert ist.
Und er wünschte sich die Zeit zurück."
Autor: Heinrich Spoerl 

Hallo liebe Tabby!
Mhmm, irgendwie wollte ich, das hier was besonderes steht. Weihnachten ist nicht mehr lange hin und dann wirst Du das hier lesen und ich hoffe es spricht Dich genauso an, wie mich. Auf manche Dinge muss man lange warten und verliert dabei oft völlig aus dem Blick, das es sich doch lohnen würde zu warten. Ich kann nur wieder sagen, dass ich mich total für Dich freue, dass Du diesen Einsatz machst. So viele Entbehrungen er vielleicht auch bringt, gerade auch die Trennung von Thomas, ich bin sicher Du wirst viele wertvolle und Dir kostbare Erinnerungen sammeln. Das wünsche ich Dir so... und immer wieder den nötigen Mut, die Stille um Dich zu sammeln, Zeit mit Gott, die Kraft und vor allem die Freude an den kleinen Dingen die Dir täglich begegnen. Bin schon sehr gespannt, was Du alles berichten wirst. Fühl Dich umarmt.

Mit herzlichen Grüßen,
Deine Dani